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FÖRDERPROGRAMM

Fit für Ausbildung und Beruf - FAuB

Arbeit an einer KreissägeFoto: Robert Cocquyt – FOTOLIAArbeit an einer Kreissäge
ZielgruppeJugendliche
ProgrammtypAusbildungsvorbereitung
PrioritätsachseB

Zielsetzung

Fit für Ausbildung und Beruf (FauB) bietet eine betriebs- und praxisnahe Alternative zum vollzeitschulischen 10. Pflichtschuljahr. Durch einen hohen Praxisanteil, der in außerschulischen Einrichtungen und vor allem in Unternehmen vermittelt wird, sollen die Jugendlichen motiviert werden, eigene Stärken und Fähigkeiten zu erkennen sowie noch fehlende Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen zu erwerben und damit „fit“ für Ausbildung und Beruf zu werden.Oberstes Ziel der Maßnahme ist der Übergang in eine berufliche Erstausbildung. Wo dies nicht gelingt, wird die Vermittlung in passende weiterführende Angebote der beruflichen Integration angestrebt. Die Jugendlichen sollen zudem nach Möglichkeit im Rahmen der Maßnahme den Hauptschulabschluss nachholen.


Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Industrie- und Handelskammern, Arbeitnehmervertretungen und die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. mit ihren jeweiligen Bildungseinrichtungen sowie sonstige geeignete Träger.

Fördervoraussetzungen

Förderfähig sind schulmüde bzw. schulverweigernde junge Menschen, die keinen oder allenfalls einen schwachen Hauptschulabschluss besitzen und noch nicht ausbildungsfähig sind, wenn sie ohne Teilnahme an dieser Maßnahme grundsätzlich den besonderen Bildungsgängen in Vollzeitform (BVJ) zuzuordnen wären.
Gefördert werden Maßnahmen mit einem Praktikumsanteil von rund 60% und einem Theorieanteil von rund 40%. Zu letzterem zählt auch der circa vierwöchige Einführungsteil, der der Eingangs- und Motivationsphase einer Aktivierungshilfe entspricht. Die Praktikumsplätze sollen von Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, im Einzelfall auch von überbetrieblichen Einrichtungen und außerbetrieblichen Bildungsträgern mit Berufsbildungseinrichtungen.
Für einen insgesamt sechsmonatigen Teil haben die Träger bei der örtlichen Agentur für Arbeit eine Förderung als Aktivierungshilfe gemäß § 241 Abs. 3a SGB III zu beantragen.
Das Ziel der Chancengleichheit für beide Geschlechter ist zu beachten und zu fördern. Die unterschiedlichen Lebenslagen der jungen Menschen sind zu berücksichtigen und Berufswahlperspektiven zu öffnen, um Benachteiligungen abzubauen. Die Träger haben ihre Gender-Kompetenz kontinuierlich auszubauen und zu vertiefen.

Art und Höhe der Förderung

Der Förderzeitraum der Maßnahme beträgt 12 Monate und beginnt in der Regel mit dem Ersten des Monats, in dem das neue Schuljahr beginnt.
Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Rahmen der Festbetragsfinanzierung. Die Zuwendung (Festbetrag) beträgt pro Platz für 12 Monate maximal EUR 9.300,00. Der Festbetrag ist begrenzt auf die Höhe der tatsächlich entstandenen zuwendungsfähigen Ausgaben (Ausgaben für, Bildungspersonal, Teilnehmervergütungen, Sachausgaben sowie Verwaltungsausgaben) unter Berücksichtigung von Kofinanzierungen durch Dritte (z.B. örtliche Agentur für Arbeit oder SGB-II-Träger).

Transnationale Vorhaben im Zusammenhang mit den geförderten Projekten, die insbesondere den jungen Menschen das Kennen lernen anderer europäischer Kulturen und Sprachen mit oder in Mitgliedstaaten oder Beitrittskandidaten der EU ermöglichen, können in diesem Programm mit zusätzlich bis zu EUR 5.000,00 gefördert werden.

Antragsverfahren

Eine Antragstellung für die Förderperiode 2007-2013 ist nicht mehr möglich.


Programmverantwortliches Landesressort
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Verantwortlich für die Umsetzung
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
rechtlich unselbstständige Anstalt in der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale
Europäische Strukturfonds
Arbeitsmarkt / ESF Consult

Rechtsgrundlagen
Die Fördergrundsätze können Sie hier herunterladen.

 

KontaktStefanie Menz-Eisenmann
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Arbeitsmarkt / ESF Consult Hessen
Abraham-Lincoln-Straße 38 - 42
65189 Wiesbaden
Telefon: 0611 774-7930
Fax: 0611 774-7429
stefanie.menz-eisenmann@wibank.de