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FÖRDERPROGRAMM

Übergang von der Hochschule in die Arbeitswelt und Lebenslanges Lernen (HALL)

Eine junge Frau in steht einer Bibliothek und hält mehrere BücherFoto: iStockphotoEine junge Frau in steht einer Bibliothek und hält mehrere Bücher
ZielgruppeStudierende und Hochschulabsolventen
ProgrammtypModelle
Konzepte
PrioritätsachseB
Zielgruppe
Zielgruppe der Programmförderung sind zum einen Studierende an hessischen Hochschulen und zum anderen Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit Hauptwohnsitz in Hessen.

Bei Maßnahmen zur Erhöhung der Studiennachfrage in benachteiligten Sozialgruppen können auch potentielle Studierende in Hessen Zielgruppe der Förderung sein.

Zielsetzung
Zielsetzung des Förderprogramms ist es, im Sinne einer aktiven und präventiven Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung und Vermeidung von Arbeitslosigkeit in Hessen, zukunftorientierte Maßnahmen im Hochschulbereich zur Stärkung des hoch qualifizierten Nachwuchses zu fördern. Hessische Hochschulen sollen darin unterstützt werden, die Beschäftigungsfähigkeit von Studierenden und Hochschulabsolventinnen und -absolventen zu optimieren und die Studiennachfrage in benachteiligten Sozialgruppen zu erhöhen. Im Mittelpunkt der Förderung stehen:

A.) Maßnahmen zur Anpassung der Hochschulangebote an die Herausforderungen des Arbeitsmarkts und

B.) die Integration von Benachteiligten im Hochschulbereich

Gefördert werden innovative Modellprojekte und Studien zu den genannten zwei Förderschwerpunkten, die über den vorhandenen Maßnahmenkatalog der Hochschulen zu diesen Themenfeldern hinausgehen.


Antragsberechtigung
Antragsberechtigt sind Hochschulen, hochschulnahe Institute sowie wissenschaftliche Vereinigungen in Hessen.

Fördervoraussetzungen
Im Bereich Anpassung der Hochschulangebote an die Herausforderungen des Arbeitsmarkts werden Maßnahmen gefördert, die darauf abzielen:

  • Anpassungen an neue und sich ändernde Berufsfelder und Berufsbilder herbeizuführen,
  • Soft Skills, internationale Erfahrungen und andere Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln,  die die Beschäftigungsfähigkeit von Studierenden und Hochschulabsolventinnen und -absolventen erhöhen,
  • den Wissenstransfer, die Zusammenarbeit und die Durchlässigkeit zwischen Hochschule, Wirtschaft und Forschung zu erhöhen,
  • in anderer Weise den Praxisbezug von Quailfizierungen zu erhöhen bzw. Studierende und Hochschulabsolventinnen und -absolventen bei der Anpassung an Anforderungen der Berufs- und Arbeitwelt zu unterstützen.

Im Bereich Integration von Benachteiligten im Hochschulbereich werden Maßnahmen gefördert, die darauf abzielen:

  • die Studiennachfrage von Studienberechtigten aus benachteiligten Sozialgruppen zu erhöhen,
  • den Studienerfolg benachteiligter Studierender im Rahmen der Hochschulausbildung zu verbessern,
  • den Übergang benachteiligter Studierender und benachteiligter Hochschulabsolventinnen und -absolventen von der Hochschule in die Berufs- und Arbeitswelt zu verbessern,
  • die Migrations- und Integrationsforschung zu stärken und deren Ergebnisse umzusetzen

Art und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt als Projektförderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Es handelt sich um einen Ausgabenzuschuss im Rahmen einer Fehlbedarfsfinanzierung. Der Anteil der ESF-Mittel darf 50% der zuschussfähigen Gesamtausgaben nicht überschreiten.

Förderdauer
Die Zuwendung wird nur für einen begrenzten Förderzeitraum gewährt. Die Regelförderdauer beträgt für Modellprojekte bis zu 3 Jahre, für Studien maximal 2 Jahre. In begründeten Einzelfällen kann eine längere Förderdauer festgesetzt werden. Eine dauerhafte Unterstützung ist ausgeschlossen.


Antragsverfahren
Eine Projektskizze ist spätestens 12 Wochen vor dem geplanten Beginn des Vorhabens beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst einzureichen. Nach der fachlichen Prüfung und Befürwortung durch das Ministerium kann der vollständige Antrag über das Antragsportal gestellt werden. Anschließend ist der Antrag in zweifacher Ausfertigung bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen einzureichen. Die Bearbeitung erfolgt dann im Auftrag des HMWK durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. Anträge sind grundsätzlich vor Projektbeginn zu stellen.

Rechtsgrundlagen
Rechtliche Grundlagen
Förderrichtlinien des HMWK

KontaktErika Müller-Blaß
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Rheinstraße 23-25
65183 Wiesbaden
Telefon: 0611 323 370
Fax: 0611 323 550
erika.mueller-Blass@hmwk.hessen.de

Heidi Sörös
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Arbeitsmarkt / ESF Consult Hessen
Abraham-Lincoln-Straße 38 - 42
65189 Wiesbaden
Telefon: 0611 774-7247
Fax: 0611-774-7429
heidi.soeroes@wibank.de