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Integrative Drogenhilfe e.V.

Projekt "Komatrinken"

Das Projekt Perspektive und Zukunft (PuZ) im Rahmen des Förderprogramms "Perspektive II"- bietet ehemals drogenabhängigen Frauen und Männer die Möglichkeit zum beruflichen Wiedereinstieg durch Beschäftigung und Qualifizie­rung in den Bereichen EDV-Anwendungen und Medien- /Printmedienerstellung. Im Rahmen des Projektes werden die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift "Junkfurter Ballergazette" und andere Medien produziert und vertrieben.

Drogenabhängigkeit ist ein vielschichtiges Problem, das mit schwerwiegenden gesundheitlichen, sozialen und rechtlichen Folgen einhergeht. Bei ehemals drogenabhängigen Frauen und Männer liegen aufgrund ihrer Suchterkrankung zahlreiche Vermittlungshemmnisse vor, die eine Integration in den Arbeitsmarkt erschweren oder unmöglich machen.  

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Das Projekt Perspektive und Zukunft bietet neben Beschäftigung und Qualifizierung eine suchtspezifische psychosoziale Begleitung. Bestandteile sind weiterhin die Orientierung und Reaktivierung und die Erweiterung von Grundqualifikationen auf dem Weg in Ausbildung oder Beschäftigung. 

Innerhalb des Projektes werden fachspezifische Qualifizierungsinhalte zu den Themenbereichen Gestaltung, Journalismus und EDV in Schulungen und durch Übungen vermittelt. Es wird fachliches Know How im Printmedienbereich und im Bereich EDV vermittelt.  

Mit den Teilnehmenden vereinbarte Förderziele werden pädagogisch begleitet und überprüft.Zentrales Element der Qualifizierung ist die Erstellung und Herausgabe der Zeitung „Junkfurter Ballergazette“. Neben den redaktionellen Arbeiten zählen weitere  kreative Projekte zum Qualifizierungsprozess.  

So entstanden die Plakate zum Thema Koma-Trinken. In Gruppenarbeit wurden die ersten Gestaltungsideen entwickelt. Die vielfältigen Erfahrungen der Teilnehmenden mit dem Thema Drogenkonsum brachten eine Bandbreite an Ideen hervor, die sichtbar emotional besetzt waren. So beschreiben die Teilnehmenden selbst die Projektentwicklung: „Die Idee, eine Plakataktion zum Thema Koma-Trinken zu entwerfen, hat uns alle sofort angesprochen, da wir selbst aus verschiedenen Bereichen der Drogenszene kommen. Wir wollten etwas entwerfen, was auf dem ersten Blick „cool“ wirkt, aber auch zum Nachdenken anregen sollte. Eine Idee war, mit grellen, starken Farben mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Eine andere Herangehensweise war, das Thema durch Karikaturen zu verniedlichen, aber gleichzeitig mit abschreckenden Sprüchen zu versehen. Ein besonderes Anliegen war es uns, unsere persönliche Betroffenheit in Bildsprache auszudrücken und sie Jugendlichen verständlich zu machen. Am Ende waren wir alle sehr zufrieden und hoffen, dass unsere Plakate etwas bewirken können."  

Die Teilnehmenden: "Für uns ist der ESF ein Weg, auf dem uns gezeigt wird, wie wir aus unseren Fähigkeiten mehr machen können und unsere Berufschancen verbessern können." 

Der Träger: "Der ESF ermöglicht es uns, drogenabhängige Menschen zu qualifizieren und ihnen dadurch Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen." 

Die Projektplakate: Nachfolgend gelangen Sie zu den Plakaten der Reihen...

... Komatrinken hilft

... KomaCola

... KomaAmok

... Einzelentwürfe