Ziele
- den Hauptschulabschluss erreichen
- Schul- und Ausbildungsabbrüche reduzieren
- unnötige Warteschleifen vermeiden bei der Vermittlung in Ausbildung und Arbeit
- Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit erhöhen durch stärkere Berufsorientierung und Praxiserfahrung
- fachliche, methodische, persönliche und soziale Schlüsselkompetenzen vermitteln
- SchuB-Elemente in Regelklassen erproben
Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler aus Haupt-, Förder- und Gesamtschulen, bei denen das Erreichen des Hauptschulabschlusses gefährdet erscheint, beispielsweise durch Schulmüdigkeit, sowie Schülerinnen und Schüler mit Migrations-hintergrund ab Klasse 8 bzw. dem 14. Lebensjahr - unter besonderer Berücksichtigung der Gleichstellung von Mädchen und Jungen.
Geförderte Maßnahmen
- Lernen in Schule und Betrieb praxisorientiert verknüpfen
- pro Woche zwei aufeinander folgende Praxis-Tage in einem Betrieb und drei Tage in der Schule
- theoretische Inhalte verknüpfen mit betrieblicher Praxis
Veränderte Stundentafel mit dem Schwerpunkt auf
- Kernfächern: Basiscurriculum
- Lernen in Fächer-Verbünden
- handlungs- und projektorientiertem Arbeiten: berufsorientierter Unterricht
- differenzierte Sprachförderung vor allem für Jugendliche mit Migrations-Hintergrund
- sozialpädagogische Begleitung und Förderung
- Übergangsmanagement
- Erstellen von Begleitmaterialien (beispielsweise SchuB-Handreichungen, Unterrichtsmaterialien für Deutsch als Fremdsprache und Englisch)
- Lehrerfortbildung mit den Schwerpunkten gender mainstreaming, Deutsch als Fremdsprache und arbeitswelt-bezogenes Lernen
- externe und interne Evaluation der SchuB-Maßnahme
Neue Fördergrundsätze werden zurzeit erarbeitet.