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"Europa sichtbar machen"

AjuMa

Europastaatssekretärin Nicola Beer besucht EU-Förderprojekte in Frankfurt und Offenbach 

Europastaatssekretärin Nicola Beer startet dieser Tage die Besuchsreihe Europa aktiv in Hessen und informierte sich zunächst über Projekte in Frankfurt und Offenbach „Wer mit offenen Augen durch Hessen geht, wird feststellen, dass uns Europa an vielen Plätzen, in den Vereinen und kulturellen Einrichtungen begegnet. Europa sichtbar zu machen, ist der Sinn dieser Besuchsreihe, die im Laufe des Jahres fortgeführt wird“, so Europastaatssekretärin Nicola Beer zum Auftakt der Reihe.

Erstes Projekt auf der Tour war das Projekt AjuMA in Offenbach. AjuMA bildet junge Männer mit Migrationshintergrund in der Altenpflege aus. Der Projektträger GOAB ist seit 25 Jahren im Bereich Aus- und Weiterbildung für Jugendliche und Erwachsene tätig, seit 2006 wird u. a. erfolgreich das Projekt Innovationsverbund PflegeWissen durchgeführt, das E-Learning- Programme für die Altenpflege konzipiert und mit über 50 Partnerbetrieben im Pflegesektor entwickelt und erprobt hat. Neben Landesmitteln wird das Projekt mit insgesamt 267.100 Euro des Europäischen Sozialfonds unterstützt.

Als erstes Frankfurter Projekt stand das Projekt QuABB in Frankfurt auf dem Programm. QuABB ist ein Projekt zur frühzeitigen Erkennung und Stabilisierung von Jugendlichen, die von Ausbildungsabbruch bedroht sind. Die 3,5 Millionen Euro aus dem Mitteln des Europäischen Sozialfonds machen gut 45 Prozent der Gesamtprojektkosten aus.

Zweite Station auf der Besuchsreihe der Europastaatssekratärin war das Projekt Lernhaus der Frauen des Vereins ‚berami‘ in Frankfurt. Das Projekt dient der Qualifizierung von Kulturmittlerinnen, die im Rahmen zivilgesellschaftlichen Engagements und/oder auf beruflicher Ebene zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller, religiöser oder weltanschaulicher Prägung vermitteln und auf kommunaler Ebene die Einwanderungsgesellschaft im Sinne von Vielfalt mit gestalten.

Die Europäische Union finanziert mit 89.100 Euro fast die Hälfte der Projektkosten.

„Die Besuche bei den Projekten zeigen, dass es in Hessen viel bürgerliches Engagement gibt. Wir lassen keinen zurück. Ohne die Mittel der Europäischen Union wären aber viele Projekte in Hessen nicht durchführbar. Um die Arbeit der Projekte zu erhalten und weiter zu unterstützen, werden wir als Landesregierung engagiert darum werben, dass Hessen auch in der nächsten Förderperiode der Europäischen Union angemessen Berücksichtigung findet“, so Nicola Beer abschließend.