Projekte im ESF 

 

Suchtberatung im Rahmen von SGB II und SGB XII

Team Fachambulanz für Suchtkranke

Wenn es um eine bestehende Sucht bzw. ein riskantes oder missbräuchliches Konsumverhalten geht, dann erhalten erwachsene Menschen in der Fachambulanz für Suchtkranke (FAS) des Caritasverbands Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. professionelle Beratung, Behandlung und Betreuung.

„Suchtkranke oder -gefährdete Menschen sind durch damit einhergehende physische, psychische, emotionale und soziale Beeinträchtigungen häufig nicht in der Lage, einem geregelten Arbeitsleben nachzugehen“, meint Ulrike Kesternich, Leiterin der FAS. „Wir möchten die Betroffenen dabei unterstützen, sich mit ihrer Suchtproblematik auseinanderzusetzen und ihre aktuelle Situation realistisch einzuschätzen. Wir fördern die Fähigkeit und Bereitschaft für eine Veränderung und entwickeln gemeinsam mit der Klientin oder dem Klienten einen ganzheitlichen Hilfeplan, der Lösungswege aufzeigt und bei dessen Umsetzung wir unterstützen.“

Niedrigschwelliger Zugang

Die meisten Betroffenen kommen wegen Problemen im Umgang mit Alkohol, Medikamenten und Glücksspiel. Aber auch Nikotin, Drogen und/oder Verhaltenssüchte wie Essstörungen oder ein problematischer Umgang mit PC und Internet sind Themen, zu denen die FAS aufgesucht wird. Die Zugangsschwellen sind niedrig. „Betroffene oder ihre Angehörigen können jederzeit telefonisch einen Erstberatungstermin ausmachen“, berichtet Ulrike Kesternich. „Wir bieten außerdem Onlineberatung oder auch einmal wöchentlich vormittags eine offene Sprechstunde an, in die jeder ohne Termin kommen kann.“

Nach dem ersten Gespräch entscheiden die Beraterinnen und Berater individuell wie es weitergeht. Verpflichtend ist die Teilnahme an einer Informations- und Motivationsgruppe, in deren Verlauf die Teilnehmenden sich mit ihrer eigenen Lebenssituation und dem Suchtmittelkonsum auseinandersetzen und eine Standortbestimmung stattfindet. „Die Erkenntnisse aus der Gruppe sowie den dazu stattfindenden Einzelgesprächen sind Grundlage für die weiterführenden Hilfemaßnahmen“, erklärt Ulrike Kesternich. „Für manche ist eine ambulante Rehabilitation das passende, manche benötigen aber auch eine stationäre Unterbringung, in die wir dann weitervermitteln, und für manche ist eine Kombination aus beidem das Beste. Die Maßnahmen werden individuell und in Absprache mit dem Betroffenen festgelegt. Faktoren, wie der familiäre Rückhalt oder auch, ob derjenige noch einer geregelten Arbeit nachgeht, die Tagesstruktur gibt, spielen dabei eine große Rolle. Wichtige Ziele für unsere Hilfemaßnahmen sind die Wiederherstellung bzw. der Erhalt der Arbeitsfähigkeit.“

  

Kontakt:

Ulrike Kesternich
0611 / 3411760
fachambulanz@caritas-wirt.de

 

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